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Hell on Wheels !

street race

Die Jungs vom Wild Streak Rockabilly Club haben es schön auf den Punkt gebracht. Was  das Street Racing anbelangt hat sich eigentlich gar nicht so viel verändert.  Der Reiz des Illegalem, das Adrenalin, und der Geschwindigkeitsrausch und natürlich die Race Chicks sind die Gründe  Rennen zu fahren. Neben den legalen Veranstaltungen wie dem  Dirt Track Race, dem Hot Wheels Hildesheim oder dem Jade Race gibt es auch heute noch das ein oder andere kleine illegale Straßen Rennen. Wo, wie und wann muss du schon selber finden !

Einfach gesagt die jugendlichen die hip waren fuhren in den 50ern Hot Rods oder Customs und die Spießer normale Wagen. In den 50ern gab es Millionen von umgebauten Kisten in den USA, die meisten von ihnen waren jedoch nur ein wenig umgebaut, wie z.B. ein neuer Grill und etwas tiefer gelegt, dieses reichte dann völlig aus um ein paar Mädels am Wochenende aufzureißen. Anfang der 50er hatte fast jeder jugendliche einen Nebenjob oder träumte zu mindest von einem. Zu diesem Zeitpunkt fingen auch die Tageszeitungen an Rodder als kriminelle darzustellen. Obwohl die meisten Hot Rod Clubs versuchten ihr Image aufzubessern gelang es ihnen kaum. Dragstrips gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht und somit konnten die Rodder nur abgelegene Straßen oder Straßen innerhalb der Städte benutzen um ihren durst nach Geschwindigkeit zu stillen. An jedem Freitagabend in fast jeder amerikanischen Stadt fanden Straßenrennen von Drive-Inn zu Drive-Inn statt.Das erste woran die Polizei dachte war es die Leute die an solchen „Night Drags“ teilnahmen festzunehmen. Die Polizei merkte jedoch schnell, dass sie mit dieser Maßnahme den Straßenrennen nicht Herr wurde.Die einzige Möglichkeit bestand darin mit den Clubs zu kooperieren und Legale Dragstrips zu bauen.

Während die 50er voranschritten schritt auch der Bau von Dragstrips voran. Fast jede größere Stadt in den USA hatte einen Dragstrip und dort wo es keinen gab erlaubte die Polizei den Roddern Flugfelder oder Highways die sich im Bau befanden zu benutzen um darauf Rennen fahren zu können.Die meisten Rodder störte es auch nicht viele Meilen zum nächsten Dragstrip zu fahren um dort ihren Spaß zu haben.Einige nutzten aber die Möglichkeiten die ihnen geboten worden aus einem einfachen Grund nicht, sie brauchten den Kick durch die Stadt zu rasen oder rennen auf dem Highway zu fahren. Diese Rodder nannte man „Shot Rodders“. Diese Jungs waren meistens in keinem Club organisiert und wenn sie es waren so war der Club nicht sonderlich durchorganisiert und alles andere als gesetzestreu.

Trotz der Hot Rod Krawalle, die 1956 während der Daytona Speed Week stattfanden und in denen die Innenstadt Daytonas von kriminellen Roddern zerstört wurde, betrachteten die großen Medien ab Mitte der 50er das Thema Hot Roding eher gelassen, sie erkannten den unterschied zwischen Roddern die sich „benahmen“ und den Outlaws oder besser den Shot Roddern. Hot Rods waren damit an der Spitze ihrer Popularität angekommen und wurden Subjekte in Liedern, Filmen, TV Serien, Zeitschriften, usw.

 

 

 

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Aus Rentnerauto wird Pornokarre

Es ist geschafft, BÄÄÄM da steht er endlich bei dir auf dem Hof. Nach langer Suche, oder ein spontaner Kauf auf der Durchreise, wie aus dem gepflegten Rentnerauto eine geile Pornokarre wird, was Du dabei beachten solltest hier auf ludenstil.de

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Nachdem Du erstmal die total augehärtete, alte Originalbereifung stilecht beim Burn-Out in Deiner Auffahrt entsorgt hast, machst Du beim Werkstattbierchen schon mal Gedanken wie Du die Karre nach Deinen Vorstellungen umbördeln kannst. Schließlich gibt es ja schon genug aufpolierte Oldtimer im Originalzustand. Damit wird es bei einer H-Zulassung keine großen Probleme geben, aber wenn man den Blaukitteln seine umgebaute Pornokarre  präsentiert sind böse Überraschungen vorprogrammiert. Daher solltest Du im Vorfeld schon mit dem lokalen TüV Prüfer besprechen was Du an Deinem Auto alles machen willst.

Die Nachfolgenden Hinweise von Rechtsanwalt Martin Rode sollen einen groben Überblick und eine Argumentationshilfe verschaffen. Vieles ist möglich, dennoch ist der Erfolg leider immer noch von der Kulanz und der Ermessensfreudigkeit des jeweiligen TüV-Ingenieurs abhängig, also immer schön freundlich bleiben…

Grundsätzliche Voraussetzungen für eine H-Zulassung
Um die H-Zulassung zu erlangen muss ein durch den TüV ein Gutachten erstellt werden. Hierzu muss das Fahrzeug zunächst einmal die folgenden Kriterien erfüllen

  • Das Fahrzeug muss mindestens 30 Jahre alt sein
  • Das Fahrzeug muss den Anforderungen der StvZO genügen, d.h. es muss eine normale Hauptuntersuchung, bzw. Vollabnahme überstehen.
  • Das Fahrzeug sollte sich im Original-Zustand befinden, Umbauten sind nur zulässig wenn sie mit Tuning-Teilen der damaligen Zeit vorgenommen wurden und diese Umbauten seit mindestens 20 Jahren im Fahrzeugbrief eingetragen sind.
  • Das Fahrzeug muss erhaltungswürdig sein. Das Fahrzeug sollte daher mindestens der Zustandsnote 3 entsprechen.

 

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Worauf der TüV zur Erteilung eines H-Gutachtens Wert legt, und welche Abweichungen vom Originalzustand möglich sind findet Ihr in den nachfolgenden Unterpunkten zur jeweiligen Fahrzeug-Baugruppe.

Lack
Eine Lackierung im Originalfarbton ist nicht notwendig um eine H-Zulassung zu erhalten. Zulässig sind Lackierungen in Unifarbtönen, Metallicklacke und bedingt sogar Mehrfarbenlackierungen.

Wichtig ist, dass die jeweiligen Farben ungefähr aus den ersten 10 Jahren der Zulassung stammen. Hierbei ist es durchaus zulässig einen VW-Lack auf einen Opel aufzubringen. Bei Mehrfarblackierungen ist es wichtig, dass die Farben und deren Zusammenstellung zeitgemäß sind, dh. es gab diese bereits in gleicher oder ähnlicher Zusammenstellung, als der Oldie noch ein Neuwagen war. ( z.B. Opel Commodore B GS/E Coupe’ = Unilack und Matt-Schwarze Motorhaube )
Schlechte Chancen haben moderne Effektlackierungen ( z.B. Mettalflake ), bunte Muster und Airbrush-Lackierungen. Eine zeitgenössische Reklameaufschrift hingegen kann zulässig sein, wenn sie zeitgenössisch ist und auf gleichen oder ähnlichen Fahrzeugen damals vorkam.
Der Lack ansich darf durchaus Gebrauchsspuren aufweisen oder verblasst sein, auch kleinere Dellen oder Kratzer sprechen nicht gegen eine H-Zulassung
Blech / Rost
Rostlauben haben keine Chance zur H-Zulassung.

Minimale Roststellen sind jedoch nicht schädlich. Bei Schweißarbeiten sollte darauf geachtet werden, dass diese Fachmännisch vorgenommen werden. Bleche sollten daher eingepasst und nicht einfach drübergebraten werden. „Flickenteppiche“ haben daher auch keine guten Chancen zur H-Zulassung.

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Karosserie-Umbauten
Immer wieder gibt es Umbauten von der Limo zum Cabrio oder zum Coupe’. Diese erhalten nur unter bestimmten Voraussetzungen eine H-Zulassung. So muss der Umbau mindestens 20 Jahre zurückliegen, fachmännisch durchgeführt, und in die Papiere eingetragen worden sein.
Bei alten Leichenwagen, einem Manta B Cabrio, oder dem seltenen Opel Diplomat Coupe dürfte es in der Regel keine Probleme geben, soweit die übrigen Anforderungen allesamt erfüllt sind.
Sogar GFK-Teile sind durchaus erlaubt. Zum einen, wenn es sich um originale zeitgenössische Tuning-Teile handelt ( z.B. Ford Capri RS mit breiten GFK-Kotflügeln etc. ) zum anderen, wenn sie nicht von der originalen Form abweichen und es sich nicht um tragende Teile handelt. Ganze Karossen aus GFK werden nur in Ausnahmefällen akzeptiert. Wichtig ist letztenendes immer das äußere Erscheinungsbild, entweder original oder zeitgenössisches Tuning.
Fahrwerk / Tragende Rahmenteile
Erlaubt sind nur originale Rahmen. Diese müssen sich in einem technisch einwandfreiem Zustand befinden. Der Rahmen darf nicht verzogen, gebrochen oder durchgerostet sein. Im Falle einer Reparatur muss diese Fachgerecht vorgenommen werden.
Grundsätzlich sind nur originale Fahrwerke zulässig. Tieferlegung, bzw. Höherlegungen sind nur dann zulässig, wenn sie mit Bauteilen vorgenommen wurden, welche in den ersten Jahren der Zulassung des Fahrzeugs bereits angeboten und zulässig waren. Ein originales Gutachten aus der damaligen Zeit ist meist sehr hilfreich. Es dürfen nur originale Federn und Dämpfer, bzw. originalgetreue Ersatzteile verbaut werden, wichtig ist, dass diese den Abmaßen der Originalen entsprechen. Wenn die Abmaße identisch sind, dürfen die Dämpfer auch ruhig etwas härter sein.
Motoren / Getriebe
Grundsätzlich sind nur die originalen Motoren zulässig. Ansonsten können auch Motoren des gleichen Herstellers und des gleichen Baujahres verbaut werden. Wichtig ist, dass Leistung und Hubraum im wesentlichen identisch sind. Auch der Einbau eines Motors eines anderen Herstellers ist möglich, wenn dieser bereits vor 20 Jahren eingetragen wurde.
Vergaser, Einspritzanlage und Ansaugtrakt sollten dem Original entsprechen. Hierbei ist es möglich von Vergaser aus Einspritzanlage, und andersrum zu wechseln, wenn es dieses in der Gleichen Baureihe gab. ( z.B. den Opel Admiral B gab es mit Einzelvergaser, Doppelvergaser und Einspritzanlage : Hier ist der Einbau einer Einspritzanlage in einen Admiral der ursprünglich einen Einzelvergaser hatte H-Fähig !! Aber vorsicht : Wegen der Leistungssteigerung muss der Rest des Fahrzeuges angepasst werden, so müssen z.B. die hinteren Trommelbremsen gegen die originalen Scheibenbremsen des Einspritzermodells getauscht werden !! )
Auch Tuning-Vergaser sind unter Umständen zulässig. Es muss sich um eine Zeitgenössische Tuningmaßnahme handeln, die schon damals zulässig war. (z.B. die allseits beliebten Weber-Doppelvergaser )Die Umrüstung von Automatik- auf Schaltgetriebe und andersrum ist möglich, sofern ein solches Getriebe in der jeweiligen Baureihe des Fahrzeugs vom Hersteller angeboten wurde.
Bremsen
Umbauten von Seilzug auf Hydraulik sind möglich, auch der Umbau von Trommel- auf Scheibenbremse, diese jedoch nur, wenn in der Baureihe des Fahrzeugs eine solche später serienmäßig war. Gerade bei alten Fahrzeugen ist unbedingt darauf zu achten, in welchem Zustand sich die Bremsleitungenm befinden. Weisen diese äußerlich Rost, Dellen oder Knicke auf, steht dieses schon einer normalen HU entgegen. Werden alte Bremsleitungen durch moderne, nicht dem original entsprechende ersetzt, so ist dieses zulässig, sofern die neuen Bremsleitungen als solche zugelassen sind.
Lenkung und Lenkräder
Sportlenkräder sind nur zulässig, wenn sie vom Hersteller als Sonderzubehör angeboten wurden oder nachweislich aus der Zeit ( ca. die ersten 10 Zulassungsjahre ) des Fahrzeugs stammen. Zudem sind originalgetreue Nachbauten von Lenkrädern immer zulässig.
Ein Umbau auf Servolenkung ist möglich, wenn es diese bereits für das entsprechende Fahrzeug als Sonderzubehör gab.
Felgen und Reifen
Alufelgen sind nur zulässig, solange sie entweder vom Hersteller als Sonderzubehör angeboten wurden, oder vor mindestens 20 Jahren angebaut und eingetragen wurden. Zudem sind Umrüstungen die im Räderkatalog für den jeweiligen Fahrzeugtyp vorgesehen sind, auch dann zulässig, wenn diese nicht bereits vor 20 Jahren eingetragen wurden. Bezüglich der Reifendimensionen empfiehlt es sich einen Blick in die Freigabe diverser Reifenhersteller, bzw. in die Freigabe der Fahrzeughersteller zu werfen. Alles was dort zu finden ist, ist H-fähig. Eine Umrüstung von Diagonal auf Radial ist immer möglich, solange die Reifengröße gleich bleibt.

Auspuffanlagen

 

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Sportauspuffanlagen sind nur dann möglich wenn sie vom Hersteller des Fahrzeugs als Zubehör angeboten wurden oder wenn es sich um eine zeitgenössische Tuning-Maßnahme handelte. Hilfreich ist natürlich, wenn die Anlage bereits vor 20 Jahren eingetragen wurde. Originalgetreue Nachbauten ( auch aus Edelstahl ) sind zulässig. Auch Anlagen anderer Fahrzeuge können zulässig sein, solange sie bezüglich der Abmaße dem Original entsprechen und keine Änderungen im Geräusch/ Abgas- und Leistungsverhalten verursachen. Der Auspuff darf durchaus geflickt werden (z.B. Aufschweißen von Blechen etc.), hier spielt die Optik keine große Rolle, Hauptsache er ist dicht.
Die Nachrüstung eines Kat ist zulässig.
Innenausstattung
Sportsitze sind nur dann zulässig, wenn es sich nachgewiesener Maßen um einen zeitgenössischen Umbau handelt. ( z.B. Recaros im Manta A ) Die Sitze müssen also genau so alt, oder nur unwesentlich jünger sein als das Fahrzeug.
Ansonsten wird bei der Innenausstattung weitestgehend Originalität verlangt. Zusatzamaturen oder gänzlich andere Amaturen sind nur dann mglich, wenn sie vom Hersteller des Fahrzeugs stammen und zeitgemäß sind. Die Urüstung auf Leder / Kunstleder oder andere Stoffe ist möglich. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass Farbe und Muster nahe am Original sind. So sind Umrüstungen auf z.B. Gelb-Rotes Leder oder Tigerfell-Sitzbezüge nicht zulässig.
Beleuchtung
Zusatzscheinwerfer sind zulässig, wenn sie zeitgemäß sind und den Anforderungen der StVZO entsprechen. Der Umbau von 6 auf 12 Volt ist möglich. Der Umbau von Beleuchtungeteilen, z.B. zwei runde Doppelscheinwerfer in Manta B ist nur dann zulässig, wenn dieser bereits seit 20 Jahren eingetragen ist, oder es sich um zeitgenössisches Zubehör handelt. Problematisch stellt sich die Situation bei ehemaligen Dienstfahrzeugen der Polizei oder Feuerwehr dar, wenn sich diese im privaten Besitz befinden. Zum einen möchte man diese ganz im Original erhalten und fahren, zum anderen ist es Privatpersonen nicht erlaubt ein mit Blaulicht ausgestattetes Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum zu bewegen. Um Ärger zu vermeiden reicht es meist schon aus, das gesamte Blaulicht mit einer undurchsichtigen Stoff- oder Plastikhülle zu versehen.
Sonstiges

Radio
Moderne Radios werden in der Regel vom TüV akzeptiert, lediglich die Umrüstung des Oldies zur mobilen Disko könnte beim TüV auf wenig Gegenliebe stoßen.

 Spoiler, Schweller usw.
Auch mit viel Plastik kann ein Oldie die H-Zulassung erlangen. Hier gilt ebenso wie bei allen anderen Umbauten wiederum, dass die Teile entweder vom Hersteller des Fahrzeugs als Sonderzubehör angeboten wurden, bereits seit 20 Jahren eingetragen sind oder es sich um zulässiges zeitgenössisches Zubehör handelt.

 

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Bildband US Cars – Legenden mit Geschichte

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Der Hamburger Fotograf Carlos Kella, bekannt geworden mit den geilenUs Cars Kalendern und dem Coverbild der Motoraver Ausgabe #31 einen neuen Bildband über US Cars – Legenden mit Geschichte heraus. Das Crowdfounding Projekt ist am 16. Januar an den Start gegangen.  Um den 292 Seiten Bildband finanzieren zu können braucht er noch Fans. Registriert Euch kostenlos und unverbindlich bei nordstarter.org und werdet Fan.

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Ich habe das mal von der Nordstarter Seite kopiert.

Worum geht es in diesem Projekt?

 

Der Hamburger Fotograf Carlos Kella plant Großes:
Im Mai 2015 soll der Bildband „US-Cars – Legenden mit Geschichte“ im Verlag SWAY Books erscheinen. In dem 292-Seiten Hardcover-Buch (Querformat 22 x 31 cm) werden u.a. ca. 80 verschiedene US-Cars aus den 30er bis 80er Jahren im Detail vorgestellt. Die Aufnahmen sind in der vergangenen Jahren während der Shootings für den kultigen Wochenkalender „Girls & legendary US-Cars” 2009 bis 2015 sowie Fotostrecken für diverse Magazine und freien Arbeiten entstanden. Die Hintergrundstories zu den Fahrzeugen mit ihren zahlreichen spannenden und bisher unveröffentlichten Detailaufnahmen wurden von Peter Lemke liebevoll recherchiert, zusammengetragen und geschrieben. Ein Großteil der Bilder ist übrigens in Hamburg entstanden. Nicht nur die Fahrzeuge sind somit ein Stück Zeitgeschichte, denn viele der Hamburger Locations, die als Kulisse für die Shootings dienten, sind überhaupt nicht mehr vorhanden und dem Baumboom bzw der Umstrukturierung des Stadtgebietes zum Opfer gefallen. Selbstverständlich – wie sollte bei Carlos anders sein – gibt es im Buch aber auch zahlreiche Models aus der Pin-up, Burlesque- und Tattoo-Szene zu sehen, die den Anblick auf die historischen Gefährte verschönern. Der geplante Verkaufspreis liegt bei 49,90 Euro.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Liebhaber und Freunde von klassischen Fahrzeugen – speziell US-Cars – und der gepflegten Motorkultur, Technik-Fans, Pin up- und Retro-Freunde, Liebhaber der Fotokunst und Menschen, die ein aufwendig und liebevoll produziertes Buch zu schätzen wissen.

Warum sollte jemand dein Projekt unterstützen?

Geplant ist ein äußerst hochwertiger Hardcover-Bildband mit geplanten 292 Seiten im Querformat 22 x 31 cm. Technische Spezifikationen lassen wir wir hier mal raus… Nur soviel: es wird keine billiger ‚On demand’ Digitaldruck in einem laberigen Umschlag, sondern ein in DEUTSCHLAND im konventionellen Offsetdruck gedrucktes Buch: mit Hardcoverumschlag, Leinenbezug, Heißfolienprägung, Fadenheftung und Schutzumschlag. So wie es sich für einen Bildband der alten Schule gehört. Natürlich wollen wir uns den neuen Medien in keinster Weise verschließen. Wir sind der Meinung, dass die Fotokunst mit dem Thema “Motorkultur” in digitaler Form nicht zufriedenstellend dargestellt wird. Dazu passend, sollte nicht nur über ein iPad gewischt werden, sondern stattdessen ein schönes, haptisches Erlebnis erzeugt werden.

 

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Wer steht hinter dem Projekt?

Carlos Kella (Fotografie)
Carlos Kella, 1968 geboren, lebt und arbeitet in Hamburg. Nach Schule, kaufmännischer Ausbildung und Studium ist er seit über 20 Jahre in den Bereichen Art Buying, Beratung und Produktion als Kommunikationswirt tätig. Schon während dieser Zeit spielte die Fotografie für Kella eine große Rolle. 2007 wurde aus der Leidenschaft Berufung, im selben Jahr folgte die Herausgabe eines ersten Bildbandes. Es schlossen sich weitere Publikationen und Ausstellungen an. Seine künstlerischen Arbeiten werden von amerikanischen Fahrzeugen der 40er, 50er, 60er und 70er Jahren dominiert. Eine Auswahl dieser Sammlung wird seit 2009 in Kalendern veröffentlicht, die in den Medien ebenso für Aufsehen sorgen wie in der Oldtimer-Szene für Begeisterung (Girls & legendary US-Cars). Neben den künstlerischen Arbeiten zeigt Carlos Kella sein Fingerspitzengefühl für den Augenblick auch in den Bereichen Advertising/Corporate, Produkt- und Imagefotografie, bei klassischen Portraits und Dokumentationen.

Alexandra P. Steinert (Projektleitung)
Die Diplom-Kommunikationsdesignerin war von 1998 – 2008 in namhaften Frankfurter Agenturen im Bereich „interaktive Medien“ und „Kommunikation im Raum“ tätig und wechselte 2008 in ihre Wahlheimat Hamburg. Seit 2011 ist sie als Freelancerin im Bereich Projektmanagement und Beratung für diverse Hamburger Design-Agenturen tätig. Darüber hinaus ist sie geschäftsführende Gesellschafterin bei SWAY Books UG. Zu Ihrem Aufgabenbereich gehört beispielsweise die Koordination des gesamten Markenauftritts bestehend aus Logodesign, Corporate Identity und Corporate Design, Webauftritt, Verlagsbroschüre und -Flyer und des Editorial Designs der Publikationen und die laufende Betreuung der Webseite und der Social Media Aktivitäten auf Facebook,Pinterest und dem SWAY Books Blog, weiterhin die Koordination der hauseigenen Publikationen, Buchhaltung und Controlling, Akquise und Vertrieb. Last but not Least begleitet sie Carlos Kella als seine rechte Hand auf allen Shootings

Peter Lemke (Text)
Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Peter Lemke mit amerikanischen Oldtimern. Automodelle, regelmäßiges Lesen der verschiedensten Magazine und Bücher rund um die amerikanische Autokultur und viele Reisen in das “Land der unbegrenzten Möglichkeiten” gehören dazu. Der bisherige Höhepunkt war ein Trip über die Mutter aller Straßen, der Route 66 von Chicago nach L.A. – Roadside America in Reinkultur! Seit 14 Jahren ist Peter Lemke stolzer Besitzer eines Chevrolet Impala Sport Hardtop Coupé, Baujahr 1960. Die begleitenden Texte zu den Fotostrecken sollen ohne Anspruch auf Vollständigkeit Informationen vermitteln, die vielleicht nicht allgemein bekannt sind. Sie sollen vor allem aber mit einem Augenzwinkern Anekdoten erzählen und unterhalten.

SWAY Books
SWAY Books ist ein im Hamburger Oberhafenquartier ansässiger Verlag mit den Schwerpunkten der Fotokunst aus den Bereichen der Motor-Kultur, Fetisch-, Fashion- Burlesque- und Erotikfotografie, die dem Modern Pin-up zuzuordnen ist. Das Sortiment reicht von Wandkalendern über Fotobände bis hin zu Postkartenbüchern.

 

Release Party

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Abgefucked

 

abgefucked

Total abgefuckt in Schweden. Während man sich bei uns mit dem TüV rumärgert, nur weil man auf legalen Wege seine gerade ersteigerten Pornofelgen eintragen lassen will, sieht man das bei unseren skandinavischen Nachbarn wesentlich entspannter.

Das ermöglicht auch den abgefuckten Raggare Typen mit ihren Ami Dickschiffen durch die Gegend zu cruisen. Saufen, Pöbeln, Country Musik und lauter V8 Sound sind der wesentliche Merkmale der in den USA entstandenen Subkultur.  Beim größten US Car Treffen dem Big Meet in Västerås präsentieren die Fahrzeugbesitzer ihre Autos den Besuchern während sie durch die Stadt fahren. Zwischen hochglanzpolierten Oldtimern, Muscle Cars fahren dann zerbeulte Schlachtschiffe mit verwahrlosten und stinkbesoffenen Raggare-White-Trash Typen. In der Ausgabe 30 des Motoraver Magazins schreibt Norman Gocke ausführlich über den Saturday Night Cruise in einem abgefuckten, mattschwarzen 88er Oldsmobile mit Fuchsschwanz an der Antenne.

 

Die staatliche “Bilproving” (Autoprüfung) ist für Neuwagen nach drei Jahren fällig, wenn alles o.k. ist muss man zwei Jahre später erneut hin. Der Termin wird einem automatisch per Post mitgeteilt, wenn es nicht passt kann man ganz easy per Telefon oder E-Mail einen neuen Termin vereinbaren. Der ganze Spaß kostet rund 30 Euro. Dafür gibts in der Kneipe gerade mal 5 kleine Bier mit schalem Öttinger Geschmack. Egal, manche Sachen lässt der schwedische Prüfer mal eben so durchgehen, z.B. Risse in der Windschutzscheibe, oder selbstgebaute Auspufftöpfe. Durch die schlechten Straßen kommt es recht häufig zu Steinschlägen, aber die Scheibe muss erst ausgetauscht werden, wenn die Risse ca. die Größe eines DIN-A4 Blatts haben und im Sichtfeld des Fahrers liegen. Wenn man den Auspuff verliert, wird er zu Hause einfach wieder neu befestigt, oder man baut halt schnell einen neuen aus irgendwelchen Teilen, die noch in der Garage rumliegen. Normal !

Die Kfz Steuer wird neben dem Schadstoffausstoss auch nach Gewicht berechnet. Ein schwerer Diesel Pick Up kostet schnell mal 800 Euro und mehr. Ist das Fahrzeug schon älter als dreißig Jahre, zählt es als Oldtimer und ist steuerfrei. Also freie Fahrt für die Pornokarren, und das gesparte Geld wird lieber gleich in Fahrbier investiert.

Na dann Prost !

abgefucked trash

 

 

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Youngtimer Emotionen oder geile Pornokarre

Theoretisch ist ein Youngtimer ein Gegenstand, doch in Wirklichkeit löst ein Youngtimer Emotionen aus, die man durchaus mit einer Liebesbeziehung vergleichen kann.

Wie wichtig den Deutschen das Auto ist, zeigt die Webciety-Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Auf die Frage, auf was man im Leben am wenigsten verzichten kann antworteten fast 74 Prozent: “die/den aktuelle(n) Lebensgefährte(n)”. danach kam mit 69 Prozent bereits das Auto; Handy und Internet kamen auf 56 und 55 Prozent. Rein rational betrachtet würde ein Autokauf nach Budget, technischen Daten und dem praktischen Nutzen funktionieren. Doch die emotionalen Bedürfnisse wie Sicherheit, Macht, Überlegenheit und Freude sind oftmals das eigentliche Kriterium. Natürlich wird das danach versucht rationell zu begründen. Dann wird der praktische Nutzen, das unschlagbar gute Angebot vom Händler oder auf die besonderen Fahreigenschaften in den Vordergrund gestellt. Das mag beim Alltagsfahrzeug vielleicht noch geglaubt werden, aber beim Zeit- oder Drittwagen braucht man das dann gar nicht mehr versuchen.

Diese Autos werden dann häufig nur in der Freizeit genutzt, die Besitzer haben große Youngtimer Emotionen.  Da wird deutlich mehr Geld für Wartung Erhalt und Pflege aufgewendet, bei vielleicht 5000 gefahrenen Jahreskilometern. Da hat die Automobilbranche sich schnell drauf eingestellt. Inzwischen gibt es viele spezialisierte Händler, Werkstätten und Anbieter von Pflege- und Zubehörprodukten. Und auch die Hersteller geben sich alle Mühe, mit einer eigenen Classic Abteilung. Oder Zentren wie das Meilenwerk in Düsseldorf, Mirbach in Hamburg oder der Schuppen 1 in Bremen. Wenn Geld keine Rolle spielt werden die Fahrzeuge dann in einen “besser als neu” Zustand gebracht. Youngtimer Emotionen

Doch auch die Besitzer der etwas rockigeren Pornokarren hat Youngtimer Emotionen.

Viele haben als Kinder mit den selben Autos gespielt, wie sie es heute tun. Damals wurde mit dem Blechspielzeug auf dem Fußboden Rennen gefahren, heute mit den Youngtimern beim Luden Rennen auf der Straße. Im Laufe der Zeit verändert sich auch das Image eines Fahrzeugs. Der Ford Granada war zu seiner Zeit eher spießig konservativ, heute fällt er eher ins Pornokarren Klischee. Oder aus der vom Chauffeur bewegten Luxuslimousine ist ein Ludenbenz geworden. Da wird auch mit viel Leidenschaft auf Schrottplätzen oder im Internet nach den BBS Felgen gesucht, die Roststellen geschweißt, und dem Fahrzeug mit geilen Stickern oder anderen Accessoires seine persönliche Note gegeben. Ist ja schön, daß es so viele Menschen gibt die Youngtimer Emotionen haben, aber jeder verwirklicht  sie eben auf seine Art und Weise. Die wahre Freude am Youngtimer ist nicht der Besitz, das Waschen und Polieren, sondern das Fahren. Im Extremfall werden die Youngtimer dann aufgeladen, und zu den Veranstaltungsorten gebracht, das geliebte Schätzchen muss ja geschont werden.

Youngtimer Emotionen

 

Also hat der Youngtimer Liebhaber, der sein Auto Tag täglich fährt eindeutig mehr von seinem Auto, der Branche ist das natürlich ein Dorn im Auge. Die wahren Liebhaber reparieren ihr Auto selber, und die meisten Ersatzteile werden gebraucht gekauft. Okay, ein Winterauto haben die meisten dann doch, aber das ist meist auch ein Fahrzeug mit Charakter.

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Geld verdienen mit dem Youngtimer.

In diesem Beitrag erfährst Du wie man mit dem Youngtimer Geld verdienen kann, und worauf Du dabei achten musst.

Vorweg muss man jedoch Unterscheiden um was für einen Fahrzeugtyp es sich handelt. Mit dem Leichenwagen Werbung für eine Tanzschule machen sieht blöd aus, mit einem italienischen Sportwagen für eine Eisdiele funktioniert dagegen sehr gut. Da es bereits angesprochen wurde, bleiben wir gleich mal bei Thema Werbung.

Ein Youngtimer ist ein Hingucker, daher bietet es sich geradezu an, das Fahrzeug als Werbefläche zu nutzen.

VW Bus Werbung

Insbesondere wenn es sich um ein traditionsreiches Unternehmen handelt, welches beworben wird. Allerdings ist das mehr etwas für Unternehmer, denen das Fahrzeug selber gehört. Wenn Du dir ein paar Aufkleber für ein Fitness Studio draufmachst, kannst Du vielleicht umsonst trainieren, und bekommst im Höchstfall noch eine Wagen Wäsche im Monat spendiert. Also lohnt sich eher nicht, dagegen macht ein schön restaurierter VW Bus als Werbeträger für einen Handwerksbetrieb auf jeder Messe eine gute Figur. Oder der Fiat 500 mit Werbung für einen Computer Notdienst. Geld verdienen mit dem Youngtimer  lässt sich so nicht direkt, aber wenn ein paar neue Aufträge reinkommen, und Du den Youngtimer auch noch für andere Zwecke nutzen kannst, ist das doch eine gute Sache.

Fiat 500

Fiat 500

Die Vermietung an die Filmproduktion ist ein gute Möglichkeit Geld zu verdienen.

In fast jeder deutschen TV Krimi Serie fährt der Kommissar eine geile Pornokarre. Yongtimer sieht man recht häufig im Fernsehen. Wäre sonst ja auch langweilig, oder der Bergdoktor mit seinem W 123 200 D. Wenn Du kein Problem damit hast, dass  andere Dein Auto fahren, kannst Du Dein Fahrzeug an die Filmproduzenten vermieten. Es gibt ein paar darauf spezialisierte Agenturen, bei denen kannst Du Deinen Youngtimer registrieren lassen, und mit etwas Glück gefällt Dein Schätzchen  den Leuten von der Filmproduktion. Die Registrierung in der Datenbank ist kostenlos. Der Besitzer beschreibt sein Fahrzeug in einem Formular, lädt einige Fotos hoch und gibt eine Preisvorstellung für eine Tagesmiete ab. Nach Prüfung des Autos bekommt er eine Preiseinstufung zugeschickt. Damit ist schon ein Betrag von ein paar Hundert Euro für einen Dreh möglich. Dein Auto im TV, schon irgendwie eine coole Sache, ein paar Dinge solltest Du beachten. Gerne gesehen sind Fahrzeug mit Schiebedach, weil die Lichtverhältnisse für Filmaufnahmen besser sind. Mit einem seltenen Youngtimer sind die Chancen natürlich besser, sonst sagt die Agentur ab. Auf jeden Fall solltest Du prüfen, ob Deine Versicherung dabei mitspielt, musst ja nichts von wilden Verfolgungsjagd, usw. erzählen…

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Youngtimer kaufen und verkaufen ist eher was für Profis.

Wenn Du etwas handwerkliches Geschick hast, und in der Lage ist ein Auto kostengünstig wieder fahrtauglich zu machen, dann kannst Du Dich auch mit den Scheunenfunden, bzw, Internet Fundstücken beschäftigen. Das A und O an der Sache ist natürlich ein günstiger Kaufpreis, und das nötige Fachwissen. So kannst Du durchaus mal günstig an Opas top gepflegten Mercedes kommen, welcher seit 5 Jahren in der Garage steht. Klar nach der Zeit springt der nicht mehr an, aber so was in der Art lässt sich schnell beheben. Die Konkurrenz ist hier jedoch oft schneller, Du musst also mehrmals täglich die entsprechenden Portale durchchecken, ob was interessantes für Dich dabei ist. Und dann schnell sein. Wenn es gut läuft sind da ganz schöne Summen möglich, aber die Konkurrenz und der Zeitaufwand für die Suche sind recht hoch.

 

Verkauf von Ersatzteilen ist ebenfalls ein gute Möglichkeit mit Youngtimern Geld zu verdienen.

Ersatzteile

Mit einer großen Scheune, oder einer alten Lagerhalle, hast Du natürlich noch ein paar mehr Möglichkeiten. Am bequemsten ist da natürlich die Vermietung von Einstellplätzen. So kannst Du die, wenn Du dir eine Schrauber Halle gemietet hast einen Teil der Kosten wieder reinholen. Die nächste Möglichkeit ist eher ein Nischengeschäft, aber durchaus lukrativ: Das Schlachten von Autos. Von einigen Fahrzeug Hersteller bekommt man für Youngtimer fast gar keine Ersatzteile mehr. Daher kannst Du zum Beispiel alte Ford Granada, oder Taunus Teile gut in der Bucht verkaufen. Vorraussetzung ist hier auch, der günstige Ankauf der Fahrzeuge, Fachwissen (welche Teile gesucht sind), und handwerkliches Geschick. Alles was von den Schlachtautos übrig bleibt, bekommt der Verwerter, der Dir dann auch einen Verwertungsnachweis ausstellt. Sonst kommt irgendwann mal ein eifriger Beamter auf die Idee nachzufragen, wo denn dieses und jenes Auto geblieben ist. In Einzelteilen ist ein Fahrzeug weit mehr wert, als in kompletten Zustand. Du brauchst auf jeden Fall viel Platz,  etwas Ahnung vom Ludolf’schen Haufenprinzip kann da nicht schaden, und es besteht die Gefahr zum Altauto Messe zu werden.

 

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Ist ein Youngtimer teuer ? Was kostet der Spaß ?

Stimmt das wirklich, ist Youngtimer fahren teuer ?

Ludenstil checkt, was für Kosten wirklich anfallen, ob die Oldtimer von morgen viel Benzin brauchen.

Was versteht man überhaupt unter einem Youngtimer ? Da wird schon oft was durcheinandergebracht,  daher erkläre ich den Begriff mal kurz. Als Youngtimer gelten Autos, die noch keinen Oldtimer Status erreicht haben, also noch jünger als 30 Jahre sind. Man sieht sie aber nicht mehr so häufig im Straßenverkehr, als Folge der Abwrackprämie, der 0% Finanzierungsangebote und weil die es bei vielen Leuten als uncool gilt mit so einem alten Auto vorzufahren. Steuerliche Vorteile gelten nur für Oldtimer, daher kann die KFZ Steuer bei einigen Modellen recht hoch sein. Dafür gelten bei der Versicherung andere Regeln. Bereits ab einem Fahrzeugalter von 20 Jahren kann man bei vielen Versicherungsgesellschaften einen günstigen Tarif bekommen.

Bei welchen Fahrzeugen lohnt sich so ein Vergleich überhaupt? Da die Steuer in den meisten Fällen einen wesentlichen Anteil an den Kosten ausmacht, ist es klar, daß weitere Faktoren wie Hubraum, Erstzulassung, usw. Dazu geben wir einfach mal drei verschiedene Autos in den KFZ Steuerrechner ein. Nehmen wir mal einen Kleinwagen, eine Mittelklasse Limousine, und einen Oberklasse Wagen.

Die Kandidaten:

Honda Civic 1,3 L Otto ; 71 PS ; EZ 09/1986 ; Euro 1 ; guter Zustand ; 120000 km ; Kaufpreis ca. 1500,- € ;  Kfz Steuer 211,- € / Jahr ; Versicherung 222,32 € / Jahr ; durchschnittlicher Verbrauch 8,6 L ; 235,- € / monatl.

HondaCivic

 

Mercedes Benz 200 E ; 2,0 L Otto ; 118 PS ; EZ 07/1989 ; Euro 1; guter Zustand ; 195000 km ; Kaufpreis ca. 1000,- € ;  Kfz Steuer 302,- € / Jahr ; Versicherung 235,73 € / Jahr ; durchschnittlicher Verbrauch 11,3 L ;  310,- € / monatl.

 

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Mercedes Benz 500 SEL, 5,0 L ; 252 PS ; EZ 12/1988 ; Euro 1 ; guter Zustand ; 490000 km ; Kaufpreis ca. 1500 € ; Kfz Steuer 756,- € / Jahr ; Versicherung 207,04 € / Jahr ; durchschnittlicher Verbrauch 18,6 L ; 527,- € / monatl.

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 Was kostet die Versicherung. Sicherlich gibt es da noch Unterschiede, ich habe alle Fahrzeuge bei der gleichen Versicherung durchgerechnet. Auch die anderen Eckdaten (z.B. 12500 km jährliche Fahrleistung) habe ich immer gleich angegeben, sonst wäre das zu kompliziert geworden. Alle Punkte will ich jetzt nicht aufzählen, aber es ich ausschließlich die Haftpflicht mit 100 Millionen Schadensumme, ohne Teilkasko und anderen Schnickschnack. Also so wie ich das Fahrzeug für mich selbst versichern würde. Es gibt auch spezielle Youngtimer Versicherungstarife, da muss dann ein Gutachten vorgelegt werden, dass das Auto einen Zustand von 2 oder besser hat, die jährliche Fahrleistung ist begrenzt auf 7000 km, es muss ein Zweitwagen vorhanden sein, usw. Dafür spart man dann vielleicht ein paar Euro. Ob eine Youngtimer Versicherung in Frage kommt, muss jeder selber entscheiden.

Wenn man das ganz z.B. www.autokostencheck.de durchrechnet kommen da monatliche Gesamtkosten von 235,- bis 527 ,- € raus. Da ist aber alles drin, Benzin, Versicherung, Steuer, Wartung, … Wäre doch mal einen Vergleich mit einem Neuwagen wert. Wobei jetzt Faktoren wie Wertverlust gar nicht berücksichtigt werden.

Als Fazit kann man sagen, einen Youngtimer kann jeder fahren. Ob Du jetzt einen  Mercedes 200 E W 124 für ca. 1000,- €  kaufst, oder eine S-Klasse für 1500,- €, oder einen Honda Civic für 1500,- € bleibt Dir überlassen. Wenn Du Deinen Youngtimer regelmäßig fährst, ihm ein wenig Pflege gönnst, hast Du in ein paar Jahren einen schönen Oldtimer. Dann wird das Fahren billiger, und Du kannst Dich über eine Wertsteigerung Deines Autos freuen. Aber das Garagengold darfst du nicht überbewerten. Schließlich müssen, wie bei jedem anderen Fahrzeug auch, Wartungsarbeiten eingerechnet werden. Jedenfalls ist kein Wertverlust zu erwarten. Und vielleicht bist Du dann in kürze auch mit Deinem Auto beim LUDEN RENNEN am Start.

 

 

 

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Das wichtigste Autozubehör für den Urlaub.

Egal wohin die Reise auch gehen soll, diese Sachen ermöglichen Dir auch die längsten Fahrten gut zu überstehen. Es gibt ja viele Gründe, welche dafür sprechen mit dem Auto in den Urlaub zu fahren. Der eine hat Flugangst, die Familie hat soviel Gepäck, dass die Extra Gebühren am Flughafen ein riesiges Loch in die Urlaubskasse reißen, oder es ist das geliebte Haustier was unbedingt mit muss. Was auch immer passieren wird, mit dem richtigen Zubehör kommst Du überall hin. Ich habe für Dich die fünf besten Auto Gadgets gefunden.

Schnell beim Drive In rangefahren, das …Menü bestellt, und wieder auf die Bahn. Den Burger kann man ja noch essen, das Getränk passt in den Getränkehalter, aber die Pommer liegen irgendwo in der Tüte zwischen drei Servietten verteilt. So macht das keinen Spaß, dieser Pommeshalter ist die Lösung. Läßt sich auch am Fahrrad eine gut befestigen. Gibt es bisher in nur in Japan zum Menü dazu. In Deutschland kann man ähnliche Modelle im Internet bestellen. pommes halter Den Kaffee gegen die Müdigkeit nach dem Essen schmeckt frisch gebrüht am Besten. Kein Problem es gibt ja 12V Kaffeemaschinen. Fast jeder Trucker hat eine. Daher auch gibt es auch eine große Auswahl. Ob jetzt nur für eine Tasse, oder gleich eine ganze Kanne, auf guten Autobahn Rasthöfen kannst Du dir das richtige Modell auswählen. Ob mit dem Kaffeevollautomaten, der Padmaschine, der Espressomaschine, oder klassischen Filterkaffee jeder so wie er es am liebsten mag.

kaffeemaschine

 Auch für die Teetrinker, oder die die schnelle Suppe zwischendurch, gibt es die Lösung. Mit dem 12V Wasserkocher ist das problemlos möglich, allerdings solltet Du den besser auf dem Parkplatz benutzen. Sich während der Fahrt kochendes Wasser auf den Schoß kippen, oder eingießen und die Suppe umrühren, da brauchst Du schon beide Hände dafür. Okay, okay, Berufskraftfahrer können das, aber die haben auch jahrelange Übung. wasserkocher Wer lieber gekühlte Getränke mag, oder seine Bratwurst von zu Hause mitnehmen will, der braucht einen 12V Kühlschrank. Ein absolutes Muss für den Sommer. Auch wenn gerade mal keine Urlaubsfahrt ansteht, die Einkäufe im Auto liegen lassen, und ohne sich Sorgen zu machen noch mal für 3 Stunden shoppen gehen, ein Auto Kühlschrank ist immer nützlich. Es gibt verschiedene Modelle, welche allerdings mehr oder weniger nur eine bessere Kühlbox sind. Wer sich was vernünftiges Kaufen will, der sollte sich Kompressor Kühlschränke anschauen. Die sind schon recht teuer, aber viele haben sogar ein Tiefkühlfach. Ein paar Eiswürfel für die Cola oder eine Tiefkühlpizza, man ist für alles vorbereitet. So kannst Du sogar den Fisch vom Angeltörn in Norwegen ganz entspannt nach Hause transportieren. Die meisten lassen sich auch mit 230V betrieben, also mal für die Party im Wohnzimmer aufstellen,für das LUDEN RENNEN oder für die After Race Party 2015,…

kuehlbox

Eben hatte ich Tiefkühlpizza erwähnt, ja klar kann man die auch im Auto backen. Dafür brauchst Du einen 12V Pizzaofen.

 

pizzaofenSo könntest Du ein ganze Menge Plunder kaufen, der Kühlschrank jedoch ist richtig geil. Der Rest ist kein Must Have… Also noch den Kofferraum mit Dosenbier vollmachen, und rauf auf die Bahn. Roggenroll.bierdosen

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10 Gründe ein Muscle Car zu kaufen

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Kaum ein anderes Auto verkörpert die amerikanische Mentalität mehr als ein Muscle Car. Freiheit, Unabhängigkeit und die Power des Motors verhalfen diesen Fahrzeugen zum Kultstatus. Zwischen 1964 und 1973 lief die Produktion in USA auf Hochtouren. Viele Amerikaner wollten sich ein schnelles Auto ab Werk holen. Sie konnten es sich leisten, die Konjunktur brummte, was fehlte war der Reiz der Geschwindigkeit. Dazu das kraftvolle, muskulöse Design, welches damals und heute  das Herz vieler Männer höher schlagen lässt. Der kernige Sound des V8 Motors und Rennsport taugliche Beschleunigungszeiten unterscheiden sich deutlich von einem modernen, verbrauchsoptimierten 1.6 l Common Rail Diesel eines VW Golf.

 

Bei uns in Deutschland werden immer neue, blödsinnigen Plaketten erfunden. Umweltplakette, Pkw Maut, und bald auch noch das Hubraum Verbot. Sprich Elektromotor. Dazu werden die Autohersteller von der Politik getrieben. Gerade jetzt haben diese Autos ein herrliches Rebellenimage. Jeder kennt die Hollywood Filme, in denen die Filmstars mit Muscle Cars auf endlosen Highways durch die USA  fahren. “Mad Max”, “Bullet”, “Death Proof” oder “The Gumball Rally” repräsentieren den American Way of Drive, das Fahren ohne Kompromisse.

Im Moment gibt es die geilen Karren zum Preis eines Dacia Duster. Da braucht man nicht lange zu überlegen !  Dank der Steuer- und Versicherungsvergünstigungen, die man durch die H-Zulassung hat kostet so ein Fahrzeug weniger als ein Smart Four Two. An der Tankstelle ist das natürlich genau anders herum. Aber einem Fahrzeug mit einem  Motor mit über 5 Litern Hubraum, und mit enormen Stylefaktor muss man das einfach zugestehen. Es ist gar nicht so teuer, wie die meisten denken. O.k. natürlich geht dann bei den Nachbarn das Gerede los. Wo hat der denn so viel Geld her ? Da hakt es bei den Normalbürgern dann total aus. Selber haben sie einen Kredit für einen Renault Kangoo am laufen, mit schlappen 3,9 % Zinsen, nach 3 Jahren wird der dann mit einem riesigen Wertverlust verkauft, nach spätesten 15 Jahren verschrottet. Das ist dann normal. Wenn aber jemand durch harte Arbeit und sinnvolles wirtschaften sich so ein Stück Amerikanisches Kulturgut vor die Tür stellt, wirst Du schon fast beschimpft. Von wegen Respekt! Ja was soll’s. Die Gesellschaft ist krank, das muss man akzeptieren. Mir gefallen Randgruppenfahrzeuge eh besser.

Pure Power

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IKEA & Oldtimer Teil 5

Hier kommen die letzten, die unbedingt noch einsortiert werden müssen. Aber vielleicht fallen bei der nächsten Veranstaltung wieder spezielle Typen auf, welche noch erwähnt werden müssen. Mal sehen…

9.  Ossis Lange ist es her, ich war noch ein in der Ausbildung. Mein Berufsschulkollege ( aus Thüringen ) hatte Papas Trabant bekommen, damit er nach Bayern zu seinem Ausbildungsbetrieb fahren konnte. Hat der sich geschämt, ja richtig gehasst hat er den Trabbi. Ich wollte auch unbedingt fahren, war auch lustig. Aber irgendwie doch peinlich. Also nach einer Woche hatte er sich ein neues Fahrzeug  organisiert, und ihn mir für 1 Kiste Bier angeboten… Die Kiste wurde schnell geholt, sofort leergemacht, und die Karre, ach lass mal gut sein… Das war noch ‘ne Abwrackprämie.  Das geht mir immer durch den Kopf, wenn ich Schorsch, oder wie auch immer euer Name ist sehe. Zonennostalgie auch immer gern, gesehen, schließlich hat fast jeder so eine Geschichte zu seinem ersten Kontakt mit den Ossis…Räng,däng, däng, däng… trabi     10.  Die Präsentierer Diese Typen haben ihre Prioritäten ganz klar geordnet. Erst das Auto, dann das Auto, dann noch mal das Auto, der Rest ist nicht wichtig. Diese Autos haben oft einen Zustand weit besser als bei der Auslieferung. Der Motor ist komplett verchromt, alles neu lackiert, neu gepolstert, und sie sind immer noch nicht ganz zufrieden. Natürlich kennt der Besitzer sein Auto bis in die kleinste Ecke, kann alle technischen Daten auch im Totalkoma noch runterrattern. Er bettelt geradezu um Publikum, fährt gerne auf Veranstaltungen, wo das Auto mit auf die Bühne kann. dort kann er seinen Liebling und die ganze Story optimal in Szene setzen. Alles in Kurzform hat er als Autosteckbrief noch hinter der Windschutzscheibe liegen, falls er selber mal nicht da ist um Fragen zu beantworten. Vor lauter “Betriebsblindheit” verpasset ihr leider den Rest eures Lebens. Aber da ist eh keine Zeit für eingeplant. Auto, Auto und noch mal Auto. moderator